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Landesverband
Bayerischer
Saatgetreide
erzeuger-
Vereinigungen e.V.

 

Aktuelles

  • Mitgliederversammlung wählt neuen Vorsitzenden des Landesverbandes Vorstandschaft (1.5.2018)
  • Am 30. April 2018 hat die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Bayerischer Saatgetreideerzeuger-Vereinigungen e.V. in Kinding die vierköpfige Vorstandschaft des Landesverbandes neu gewählt.
    Neuer 1. Vorsitzender ist Robert Zenk, Kirchschletten (Oberfranken). Robert Zenk war in den letzten vier Jahren bereits stellv. Vorsitzender des Landesverbandes. Zum neuen stellv. Vorsitzenden wurde Martin Peisl, Ortenburg (Niederbayern) gewählt, der bereits seit 2014 weiteres Vorstandsmitglied war. Wiedergewählt als weiteres Vorstandsmitglied wurde Hubert Jakob, Rehling (Schwaben). Neu in das vierköpfige Vorstandsgremium gewählt wurde Klaus Merkel, Gut Mariaburghausen (Unterfranken).
    Hermann Endres, der nach zwölfjähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Landesverbandes nicht mehr zur Wahl antrat, wurde mit großem Dank für seinen Einsatz für die bayerischen Saatgetreideerzeuger verabschiedet.
    Neuwahl der Vorstandschaft des Landesverbandes PDF-Dokument
  • Neuer Kombi-Vermehrungsvertrag Saatgetreide und Grobkörnige Leguminosen: (5.3.2018)
  • Der Bundesverband Deutscher Saatguterzeuger e.V. (BDS) und der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) haben einen neuen Muster-Kombi-Vermehrungsvertrag für die Vermehrung von Getreide und Grobleguminosen ausgehandelt. Dieser regelt die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Züchter als Sortenschutzinhaber und einem landwirtschaftlichen Vermehrer bei der Produktion von zertifiziertem Getreide- und Groblegumionsensaatgut Rundschreiben vom 5.3.2018 PDF-Dokument.
    Die Vertragsunterlagen sowie ausführliche Erläuterungen des Landesverbandes zum Vertragstext stehen auf der Seite "Vermehrungsverträge" zum Download bereit.
  • Geschäftsbericht 2017 verfügbar (14.12.2017)
  • Download PDF-Dokument
  • Die 17. Verordnung zur Änderung saat- und pflanzgutrechtlicher Verordnungen ist Mitte Juni 2017 in Kraft getreten. Die Änderungen beziehen sich insbesondere auf die Etikettierungsvorschriften für Saat- und Pflanzgut sowie auf die Vorschriften in Bezug auf erlaubten Besatz bei Saatgut. Eine Zusammenfassung der Änderungen ist dem (4.7.2017)Rundschreiben PDF-Dokument zu entnehmen.
    Der Verordnungstext im Wortlaut steht hier zum Download  PDF-Dokument bereit.
  • Förderung von Saatgutaufbereitungsanlagen neu geregelt: (26.5.2017)Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) hat das Sonderprogramm Landwirtschaft (BaySL) überarbeitet (siehe Pressemitteilung des StMELF vom 17.05.2017).
    Hierbei wurde für den Bereich der Förderung von Technik in der Saatgutaufbereitung die maßgebliche Anlage 4 der Richtlinie (siehe Förderunterlagen) geändert und um weitere förderfähige technische Einrichtungen ergänzt. Insbesondere wurde auch Technik für die Pflanzgutaufbereitung mit aufgenommen. Zudem wurde die Förderung auf Saat- und Pflanzgutvermehrer eingegrenzt.
    Die bayerischen Pflanzenzucht- und Saatbauverbände haben sich für die Erweiterung der förderfähigen technischen Einrichtungen maßgeblich eingesetzt.
  • Robert Zenk und Bernhard Huber erhalten Auszeichnung für besondere Saatgutqualität: : (15.6.2016)Mit Robert Zenk (Kirchschletten), stellvertrendener Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Saatgetreideerzeuger-Vereinigungen e.V., und Berhard Huber (Ergolding) wurden auf den DLG-Feldtagen in Mariaburghausen erstmals bayerische Saatgetreide-Selbstaufbereiter für ausgezeichnete Leistungen im Qualitätssicherungssystem Saatgetreide (QSS) in den Jahren 2013 bis 2015 ausgezeichnet.
    Zenk_QSS_2016von links: Franz Beutl, Robert Zenk, Bernhard Huber
  • BDP-Presseinformation: Sortenschutzinhaber bieten rückwirkende Selbstauskunft zum Nachbau mit Befristung an: (10.2.2016)Hintergrund: Mit dem so genannten "Vogel-Urteil" hat der EuGH im vergangenen Sommer klargestellt, dass Landwirte gegenüber den Sortenschutzinhabern verpflichtet sind, bis zum Ablauf des jeweiligen Wirtschaftsjahres (30. Juni), in dem sie Nachbau betrieben haben, eine Nachbauentschädigung zu zahlen. Wer die Nachbaugebühren nicht bis zum 30.6.des Wirtschaftsjahres der Aussaat zahlt, begeht folglich eine Sortenschutzrechtsverletzung.
    Ein Flyer zur Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Nachbauregelung steht zum Download PDF-Dokument bereit.
    Aus Vermehrersicht ist dieses so genannte "Vogel-Urteil" sehr zu begrüßen. Denn nunmehr besteht Rechtssicherheit, dass die Nachbaugebühr bis zum Ende des jeweiligen Wirtschaftjahres, in dem Nachbausaatgut ausgesät wurde, auch bezahlt werden muss. Mit diesem Urteil werden Landwirte, die Nachbau betreiben, unabhängig davon, ob sie zur Auskunft verpflichtet sind oder nicht, endlich gleichgestellt. Bisher konnten Landwirte diese Zahlung quasi beliebig in die Zukunft verschieben und sich vermeintlich erfolgreich dieser Zahlung entziehen. Aufgrund des besonderen Vertragsverhältnisses zwischen Vermehrern und Züchtern melden und zahlen Vermehrer Ihre Eigenentnahmen und Nachbaugebühren seit jeher.

    Die Sortenschutzinhaber bieten derzeit Landwirten, die bisher ihre Nachbaugebühr nicht bezahlt haben, im Wege einer rückwirkenden Selbstauskunft eine Sonderregelung an. Wenn Landwirte nachträglich ihren in den Wirtschaftsjahren 2011/2012 bis 2014/2015 getätigten Nachbau bis zum 25. März 2016 vollständig melden, verzichten die Sortenschutzinhaber auf die Durchsetzung der sich aus der Sortenschutzrechtsverletzung ergebenden Rechtsfolgen für alle in der Vergangenheit liegenden Jahre. Im Rahmen dieser Sonderregelung wird für die zurückliegenden vier Wirtschaftsjahre lediglich die Nachbaugebühr berechnet. (> weiterlesen  PDF-Dokument).

  • Jahreshauptversammlung 2015: (4.12.2015)Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die am 3.12.2015 in Sossau stattfand, stand der Strukturwandel in der Saatgutwirtschaft und seine Auswirkungen auf die süddeutsche Saatgutvermehrung.
    Vorsitzender Hermann Endres nannte verschiedene Erklärungsansätze, mit dem der Strukturwandel beschrieben werden könne. Neben dem Strukturwandel im engeren Sinne, der sich an Unternehmenszusammenschlüssen, neuen Playern oder anhand rückläufiger Vermehrungsbetriebe festmachen lasse, nannte der Vorsitzende aber auch Veränderungen in den äußeren Rahmenbedingungen, beispielsweise in der Rolle des Staates im Saatgutwesen und nannte Stichworte wie EU-Saatgutverordnung oder Sortenversuchswesen. Als Strukturwandel bezeichnete er aber vor allem eine sich verändernde Zusammenarbeit zwischen Züchtern, VO-Firmen und Vermehrern unter diesen neuen Konstellationen. Dieser Veränderung dürfe sich die Saatgutwirtschaft nicht verschließen, wenn sie zukünftig auch als süddeutsche Saatgutwirtschaft bestehen wolle. "Ein reines "weiter so" bedeute Rückschritt mit Siebenmeilen-Stiefeln", so der Vorsitzende. (> weiterlesen PDF-Dokument).
  • Geschäftsbericht 2015 verfügbar (4.12.2015)Download PDF-Dokument.
  • Neue Kennzeichnung von gebeiztem Saatgut: (24.11.2015)Bei der Kennzeichnung von gebeiztem Saatgut werden in der Regel die Sicherheitsratschläge (S-Sätze) verwendet, die für das applizierte Pflanzenschutzmittel gelten. Diese sind zumeist auf dem Etikett vermerkt, das vom Hersteller des Pflanzenschutzmittels für die Kennzeichnung des gebeizten Saatguts vielfach zur Verfügung gestellt wird.
    Im Rahmen einer Gesetzesänderung wurden zum 1. Juni 2015 die S-Sätze durch sogenannte P-Sätze ersetzt. Dies ist im Falle einer beabsichtigten Kennzeichnung mit Sicherheitshinweisen im Bezug auf das verwendete Pflanzenschutzmittel zu berücksichtigen. Es ist davon auszugehen, dass die Pflanzenschutzmittelhersteller auf den zur Verfügung gestellten Etiketten bereits eine Umstellung vorgenommen haben.
    Bei Rückfragen sollten sich Aufbereiter hierzu unmittelbar mit dem Hersteller bzw. Vertreiber des eingesetzten Beizmittels in Verbindung setzten.
    Die Saatgutkennzeichnung im Übrigen bleibt unverändert.
  • Bayerisches Sonderprogramm Landwirtschaft (BaySL), Förderung von Investitionen in Saatgutaufbereitung möglich (4.12.2014)Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat die Investitionsförderung neu strukturiert (siehe Pressemitteilung des StMELF vom 25.11.2014). Im Rahmen des Bayerischen Sonderprogramms Landwirtschaft (BaySL) werden künftig auch Investitionen in Saatgutaufbereitungsanlagen vom Freistaat Bayern gefördert. Das Sonderprogramm wird im Gegensatz zu den übrigen Programmen Agrarinvestitionsförderung (AFP) und Diversifizierungsförderung (DIV) vollständig aus Landesmitteln und nicht auch aus EU-Mitteln und Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe finanziert.
    Der Landesverband hatte sich schon vor einiger Zeit an Staatsminister Helmut Brunner gewandt, mit der Bitte, den Pflanzenbau im Allgemeinen und die Saatgutaufbereitung im Speziellen in der Einzelbetrieblichen Investitionsförderung (EIF) in Zukunft stärker zu berücksichtigten. Investitionen in Saatgutaufbereitungstechnik werden über das BaySL künftig mit 25 % bis zu einer maximalen förderfähigen Summe von 50.000 Euro gefördert.
    Nähere Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen und der Antragstellung für das BaySL sind über das Internetangebot des Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Stichwort "Förderwegweiser" oder unter www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/021130/index.php erhältlich.
  • Mitgliederversammlung wählt neue Vorstandschaft (29.4.2014)Am 29. April 2014 hat die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Bayerischer Saatgetreideerzeuger-Vereinigungen e.V. in Kinding die vierköpfige Vorstandschaft des Landesverbandes neu gewählt.
    Neben dem wiedergewählten 1. Vorsitzenden Hermann Endres, Bütthard-Gützingen (Unterfranken), und dem Vorstandsmitglied Hubert Jakob, Rehling (Schwaben), wurden neu zum stellvertretenden Vorsitzenden Robert Zenk, Zapfendorf (Oberfranken), und zu einem weiteren Vorstandsmitglied Martin Peisl, Ortenburg (Niederbayern), gewählt.
    Robert Zenk und Martin Peisl lösen damit Wolfgang Lichti und Jürgen Wiß als Vorstandsmitglieder des Landesverbandes ab.
    Neuwahl der Vorstandschaft des Landesverbandes PDF-Dokument
  • EP-Agrarausschuss lehnt den Vorschlag der EU-KOM zu neuem Saatgutrecht ab (11.2.2014)Am 11. Februar 2014 hat der Agrarausschuss des Europaparlaments den Vorschlag der EU-Kommission zur Überarbeitung des EU-Saatgutrechts in eine Saatgutverordnung abgelehnt. Der Agrarausschuss empfiehlt dem Plenum des Europaparlaments den Kommissions-Vorschlag vom 6. Mai 2013 komplett an die EU-Kommission zurückzuweisen.
    Neben nicht ausreichenden Maßnahmen zum Erhalt der Saatgutvielfalt, kritisiert der EP-Agrarausschuss, dass die Zusammenfassung der bisherigen 12 EU-Saatgutrichtlinien zu einer Saatgutverordnung nicht zu einer Vereinfachung im Saatgutrecht führe. Darüber hinaus würde eine Saatgutverordnung, deren Regelungen unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten wirksam würden, den Mitgliedsstaaten keine nationalen Spielräume mehr geben. Nach Auffassung des Agrarausschusses müssen die unterschiedlichen Verhältnisse für die Bereitstellung und den Handel mit Saatgut in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten aber weiterhin besondere Regeln zulassen.
    Ebenso begründet der EP-Agrarausschuss seine ablehnende Haltung gegenüber dem Kommissionsvorschlag mit einer zu großen Anzahl an delegierten Rechtsakten, die die Mitspracherechte des Parlamentes weitgehend einschränken.
  • Gemeinsames Verbändepapier zum Vorschlag der EU-Kommission für ein neues EU-Saatgutrecht vom 6.5.2013 (19.11.2013)Der Landesverband hat gemeinsam mit seinem Bundesverband Deutscher Saatguterzeuger (BDS), dem Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), dem Bundesverband der VO-Firmen (BVO), dem Deutschen Bauernverband (DBV), dem Deutscher Kartoffelhandelsverband (DKHV), dem Deutscher Raiffeisenverband (DRV), der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (Unika) ein Papier erarbeitet, mit dem Kernthesen zum EU-Kommissions-Vorschlag für ein neues EU-Saatgutrecht  PDF-Dokument formuliert wurden.
    Der Vorschlag der EU-Kommission für eine EU-Saatgutverordnung steht hier zum Download PDF-Dokument bereit.
  • "Kokopelli"-Urteil des EuGH schützt Landwirte und Verbraucher (12.7.2012)Die Bayerischen Pflanzenzucht- und Saatbauverbände begrüßen das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das die Rechtmäßigkeit der europäischen Saatgutverkehrsgesetzgebung und damit der amtlichen Sortenprüfung bestätigt. Informationen zum Urteil finden Sie in einer Presseinformation des BDP vom 12.07.2012 PDF-Dokument sowie in einer Mitteilung der Landesanstalt für Landwirtschaft  PDF-Dokument